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Krisenverkauf

Krisenverkauf

Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.

Was ist der Hintergrund?

Viele Anleger haben folgendes Dilemma: Sie möchten sich gerne an den steigenden Kursen der Aktien beteiligen, aber sie wissen auch,

    • wenn sie einsteigen, dann gehen die Kurse nach unten.
    • dass sie einen starken Rückgang der Kurswerte nicht aussitzen können und dann Verluste realisieren.

Das führt dazu, dass diese Anleger praktisch nie einsteigen oder wirklich erst wenn die Gier sie dazu verleitet.

Worum geht es?

Es geht um ein systematisch zyklisches Anlegerverhalten mit dem Ziel starke Verluste zu vermeiden und Gewinne laufen zu lassen.

Konzept & Umsetzung

Das Krisenverkaufsdepot arbeitet mit maximalen Verlusten vom Höchststand. Das Portfolio verkauft 50 % der Aktienanteile bei der vorbestimmten Verlustgrenze von 20 %. Wenn sich in den Folgejahren die Kurse wieder erholen, dann kauft das Portfolio dieselben Werte zum selben Preis wieder ein. Der Anleger wird in der Theorie so gestellt, als ob er die Krise ausgesessen hätte, ohne jedoch bis ganz in die Tiefststände zu gelangen.

Im Falle eines weiteren Rückgangs von nochmals 20 % (absolut 16 % vom Höchstkurs) werden dann auch die weiteren 50 % der Anteile verkauft. Der Wiedereinstieg erfolgt analog wie beschrieben, in diesem Fall in 2 Stufen.

Im Falle von steigenden Kursen erhöht sich die Verlustgrenze Jahr für Jahr, dadurch kann der Anleger die Gewinne laufen lassen und ist immer in derselben Höhe abgesichert.

Substanzverluste dürfen kein Thema sein, deshalb arbeiten wir ausschließlich mit den marktbreiten Indizes MSCI World und Eurostoxx 600 jeweils zu 50 %. Somit befinden sich annähernd 2.000 Unternehmen mit Schwerpunkt Europa im Depot, die 1.600 größten der Welt und die 600 größten von Europa.

Verlässt der Anleger das Depot nach einem Limitverkauf, dann realisiert er Verluste. Bleibt er dabei, dann sitzt er ohne Liquiditätsrisiken eine schwere Krise aus.
Die Liquidität erfolgt in Fonds mit inflationsgebundenen Anleihen und in Anleihen mit einer kürzeren bis mittleren Laufzeit und guter Bonität. Auch in der Wartezeit soll eine Rendite erwirtschaftet werden können, ohne die allergrößten Risiken einzugehen.

Anlageziel

Als Teil meines Gesamtvermögens möchte ich einen Betrag von mindestens € 20.000 in einen (einzelnen) Vermögensbaustein investieren. Das SMARTe Anlageziel für diesen Vermögensbaustein lautet wie folgt: Meine Anlage soll mittel- oder langfristig mit einem klassischen Ansatz (ohne weitere Einschränkungen) auf Basis des Magischen Dreiecks angelegt werden . Meine Absicht für die Anlage ist die Erzielung der bestmöglichen Marktrendite ohne dabei die nachfolgend vorgegebene Risikovorgabe zu überschreiten. Als Finanzprodukte sollen börsennotierte, liquide Geld- und Sachwerte (z.B. durch Fonds & ETFs) genutzt werden. Meine Risikovorgabe lautet: Meine Anlage darf ein hohes Risiko eingehen. Unter einem hohen Risiko verstehe ich das Schwankungsrisiko eines Vergleichdepots, das zu 100 % in deutsche Aktien z.B. den DAX® investieren würde. Zusätzlich darf das Substanzverlustrisiko meiner Anlage maximal 20 % betragen. Zur Umsetzung soll die Krisenverkauf-Strategie zum Einsatz kommen . Meine Anlage soll in den europäische Aktienmarkt - repräsentiert z.B. durch den STOXX® Europe 600 - investiert werden.

Zum Erreichen dieses Zieles ist ein Zeithorizont von 10 Jahren vorgesehen, mit zweijährigen Kontroll- und Messzeitpunkten in Bezug zu der Entwicklung eines Vergleichdepots, das zu 100 % in den STOXX® Europe 600 investiert (als Benchmark). Darüber hinaus soll bei einer negativen Abweichung von mehr als 5 % ein sofortiger außerordentlicher Kontrollpunkt einberufen werden.

Risikoprofil der Lösung

  • Wirtschaftsform wie wir sie kennen stürzt zusammen.
  • Schwankt das Depot um die Referenzpunkte (Auslöser für Limit), dann entstehen Transaktionskosten, die die Gesamtrendite mindern.
  • Der Anleger sollte daher beim Einstieg darauf achten, wo die Limits gerade liegen.
  • Der Limitschutz greift nur bei sehr starken Schwankungen und Krisen, normale Schwankungen muss der Anleger aushalten.
  • Auch nach dem ersten Verkauf verbleiben noch 50 % des Depots in Aktien. Das Depot schwankt dann auch noch weiterhin um ca. die Hälfte.
  • Als globales und sehr breit diversifiziertes Aktienportfolio sollte die Schwankungsbreite ca. 10 % niedriger sein als die beim DAX, aber immer noch hoch.
  • Das Substanzrisiko besteht hauptsächlich im Einstieg (zu teuer). Nachhaltige Unternehmenswertverluste werden durch die stetigen Indexanpassungen weitestgehend vermieden.
  • ETF-Risiken
    • Handelsdifferenzen zwischen Markt und Marktnachbildung
    • Wertpapierleihe
    • Termingeschäfte
    • Swopgeschäfte
    • Manipulation der gewählten Indizes
  • Auch die Anlagen in Zinsfonds unterliegen einem Substanzrisiko (ca. 3 % und Schwankungesrisiken ca. 7 %). Steigende Zinsen und fallende Inflationsraten sind dort Risikofaktoren. Steigende Ausfallrisiken führen bei Zinspapaieren aller Art zu Kursverlusten.

Vorteile und Stärken der Lösung

  • Der Anleger ist voll investiert und kann in einem normalen Marktumfeld die optimale Aktienrendite erreichen.
  • Das Depot ist maximal diversifiziert in die größten Unternehmen weltweit.
  • Niedrige Kosten durch ETF-Einsatz.
  • Keine Fehlentscheidungen durch Fondsmanager.
  • Bei sehr starken Schwankungen greift das Verlustlimit.
  • Durch den regulierten Wiedereinstieg zum Ausstiegspreis können keine Substanzverluste entstehen.
  • In schweren Krisen ist der Anleger nicht in Aktien investiert und kann von der Liquidität profitieren.
    Emotionale Sicherheit vor Krisen.
  • Diszipliniertes Handeln durch Dritten. Strategie wird durchgezogen. Klarheit über Entscheidungen in der Zukunft. Kein Handlungsdruck für den Anleger

Renditequellen, Erfolgs- und Messfaktoren

Die Strategie ist erfolgreich, wenn sich die Welt immer weiterentwickelt und das bestehende Wirtschaftssystem erhalten bleibt.

Renditequellen:

    • Konjunktur weltweit
    • Rendite aus der dauerhaften Steigerung des Aktienmarktes
    • Rendite aus Zinsen
    • Rendite aus Dividenden
    • Rendite aus Inflation

Messfaktoren:

    • REX für den Zinsanteil in Sicherungsphasen
    • DAX für den Aktienanteil
    • Euro/Dollar für Währungsschwankungen

Anleger-Zielgruppe: Für wen ist die Lösung geeignet?

  • Für alle Anleger, breit diversifiziert in die Assetklasse Aktie anlegen möchten.
  • Für alle Anleger die über eine breite Diversifikation Ihr Vermögen stabil aufstellen möchten.
  • Für Anleger, die auf diese Anlage ziemlich sicher nicht zugreifen müssen.
  • Für Anleger, die auch nach Sicherungsphasen wiedereinsteigen und sich nicht zwischenzeitlich umorientieren.


Die Zielgruppe benötigt bei der Krisenverkaufsstrategie keine tiefgehenden Erfahrungen und Kenntnisse bei Aktien, weil wir mit den breit gestreuten Anlagen das Einzelrisiko zu vermeiden versuchen. Die Anleger sollten grundlegendes wirtschaftliches Verständnis besitzen und die Zyklen der Märkte verstehen.

Emotional verlangt dieses Portfolio eine Akzeptanz für Schwankungen. Lineare Erwartungen an die Depotentwicklung sind nicht angebracht. Die Anlage muss auch immer als Ganzes betrachtet werden. Einzelne Positionen sollten nicht verglichen werden. Es sollte auch kein Handlungszwang aufkommen, das Portfolio soll im Idealfall einfach belassen werden können.

Anlegertypus:

    • Der Anleger glaubt daran, dass die Märkte langfristig steigen.
    • Der Anleger ist aktienaffin und idealerweise auch erfahren im Umgang mit Aktien.
    • Der Anleger möchte sein Vermögen über die Beteiligung an den Finanzmärkten aufbauen und dabei die höchstmögliche Rendite erzielen.
    • Der Anleger möchte starke Schwankungen und auch Krisen nicht voll investiert aussitzen müssen.
    • Der Anleger sucht eine Strategie, wie er sein Vermögen langfristig optimal und einfach (liegen lassen, nicht viel umschichten) arbeiten lassen kann.

Kosten und Disclaimer

Siehe ausgewähltes Beratungsmodell.

Jährliche Rückerstattung aus Retrozessionen:

Auswahl Beratungsmodelle:

Einmalige Beratungsvergütung.

2%

Enthaltene Leistungen:

  • Zielberatung (persönlich oder online)
  • Strategieberatung (persönlich oder online)
  • Risikoprüfung
  • Aufbau und Empfehlung eines zielfokusierten Investmentportfolios

Wählen Sie nun Ihr gewünschtes Beratungsmodell aus

  • Kosten
  • Minimum Value
  • Rabatte
  • Regelmäßige Portfolioüberprüfung
  • Umschichtungen
  • Beratungsumfang

Dieses Beratungsmodel ist nicht möglich.

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  • Minimale Beratung
  • 0.45%
  • 0,05 % ab 1.000.000,-- € Depotwert

  • wie Neuanlage

  • 2 Stunden pro Jahr, Ausnahme Neuanlage

  • Online-Beratung
  • 0.75%
  • 0,05 %  ab 250.000,-- € + 0,10 % ab 1 Mio. € Depotwert

  • keine Ausgabeaufschläge bei Umschichtungen

  • 6 Stunden pro Jahr, ausgenommen Neuanlage

  • Individuelle Beratung
  • 0.95%
  • 0,05 %. ab 250.000,-- €, 0,10 % 1 Mio. € Depotwert


  • keine Ausgabeaufschläge

  • Ohne zeitliche Begrenzung

This package requires a minimum total investment amount of € 50.000,00

  • VV-Control
  • 0.30%
  • 0,05 % ab 1 Mio. € Depotwert

  • Täglich

  • keine Ausgabeaufschläge

  • In Absprache mit Vermögensverwalter