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Besitz-Strategie

Diversifiziertes Sachvermögen mit Besitz-Wertpapieren

Individualkonzept

Was ist der Hintergrund?

Bestimmt Wertpapiere, insbesondere Aktien verbriefen Eigentumsrechte am Besitz der Gesellschaft. Über dieses Unternehmenseigentum (Bilanzaktiva) kann der Besitz-Anleger gezielt in verschiedene Sachwerte investieren. Es gibt Unternehmen, die besitzen und bewirtschaften Wald, besitzen oder reinigen Wasser, besitzen und bewirtschaften Immobilien, fördern oder veredeln Rohstoffe, ...
Eigentum an langfristig werthaltigen Unternehmen mit einem stabilen Geschäftsmodell (Nestle, Roche, BASF, Microsoft, …) kann ebenfalls als Sachwert betrachtet werden.
Über die Verbriefung von Eigentumsrechten in Wertpapiere (Fonds, Zertifikate, ETC, …) können Anleger auch Mobilien besitzen (Gold, Silber, Wein, Kunstsammlungen, …). Gold und Silber sind hierbei die gängigsten Wertpapierlösungen.


Falls Sie obige Besitzwertpapiere teilweise für sich als Besitz definieren können, dann bietet Ihnen unsere Besitz-Strategie viele Vorteile.


Worum geht es?

Die Transformation von Geldwerten in Sachwerte ist eine schwierige Angelegenheit. Welche Vermögensgegenstände sind auch noch in 10 oder 20 Jahren wertvoll? Wendet der Anleger das klassische Rendite-Risikoverhältnis zur Auswahl seiner Anlagen an, dann ist ihm die Anlage selbst ziemlich egal, es zählt nur das Ergebnis. Allerdings mit der Folge, dass er ständig auf der Suche nach besseren Anlagen verbleibt und auch ständig von einer Anlage zur nächsten springt. Das ist dem Besitzdenker zu mühselig, er sammelt wertvolle Gegenstände und pflegt und verwaltet diese mit möglichst geringem Aufwand. So denkt ein Besitzer:

  • Der Anleger mit Besitzsdenken unterscheidet sich wesentlich vom klassischen Anleger. Er hat keinen Zeithorizont. Er sammelt sozusagen Besitztümer. Sammeln bedeutet, dass er diese nicht unmittelbar wiederverkaufen möchte oder muss.
  • Der Besitz-Anleger hat daher in der Regel ein hohes Liquiditätspolster.
  • Mit dem Wegfall eines Zeithorizontes ist auch eine Renditebetrachtung hinfällig. Über welchen Zeitraum soll die Rendite erreicht werden?
  • Der Anleger mit Besitztumsgedanken bewertet seine Besitztümer entweder auf nachhaltige Wertigkeit oder auf emotionale Wertigkeit. Er prüft nicht die Rendite sondern die Eigenschaft der weiteren zukünftigen Wertigkeit bei seinen Vermögensanlagen.


Konzept & Umsetzung

Das breitgestreute Besitz-Wertpapierportfolio soll die gängigsten Besitztümer abdecken. Das sind Dinge, die die Welt einfach braucht oder die einfach als werthaltig (Gold) zu betrachten sind. Dazu gehören unserer Meinung nachfolgende Dinge:

  • Immobilienaktien/Immobilienfonds
  • Gold/Edelmetalle/Goldminenunternehmen
  • Holz/Waldbesitzer
  • Wasservorkommen und Aufbereitung
  • Einfach die größten Unternehmen (Titanen), weil deren Produkte gekauft werden.
  • Rohstoffe/Rohstoffunternehmen/Energieunternehmen
  • Agrarunternehmen

Wir suchen die passenden Fonds aus. In manchen Bereichen sind unter Umständen die Vorgaben nicht zu 100 % umsetzbar, dann bilden wir Kompromisse hinsichtlich des Machbaren. Wir geben uns die Vorgabe breite Streuung für die Fondsauswahl.
Die Werte werden ca. zu 70 % über Unternehmen/Aktienfonds abgebildet. Das Aktiengesetz ist dabei ein starker Schutz für den Privatanleger.

Verteil wird das Vermögen zu mindestens 30 % in Immobilien, zu ca. 20 % in die größten Unternehmen und jeweils gleich verteilt auf die weiteren Sachwertmöglichkeiten. 

Variante in der Umsetzung: Einstieg durch Smoothing.
Durch die hohen Wertschwankungen einiger Besitz-Wertpapiere ist der Einstieg in diese Anlagen ein hohes Risiko. Der Einstieg sollte am besten über einen längeren Zeitraum erfolgen. Beim Smoothing-Einstieg landet die Anlagesumme zunächst in einem sehr defensiven Pufferdepot mit Fonds in Inflationsanleihen, Wandelanleihen und variablen Anleihen. Von dort erfolgt der monatliche Einkauf der volatilen Besitz-Wertpapiere. 

Risikoprofil der Lösung

  • Die Strategie ist erfolgreich, wenn sich die Welt immer weiterentwickelt und das bestehende Wirtschaftssystem sowie die Rechtsordnung (Eigentumsrechte) weltweit erhalten bleibt.
  • Besitzwertunternehmen haben häufig einen großen Kapitalbedarf. Sie setzen für den Kauf der Vermögenswerte auch Fremdkapital ein. Dieses Vorgehen hebelt sowohl den Gewinn als auch den Verlust des Unternehmens in der Regel um das 1,5 – 2fache. Somit schwanken die Kurse von Besitz-Wertpapieren stärker als der Wert der zugrundeliegenden Assets.
  • Das Einstiegsrisiko ist bei einigen Fonds höher als beim DAX, denn die einzelnen Besitz-Fonds (z. B.: Immobilienaktien, Goldminenfonds) schwanken zum Teil deutlich stärker als der DAX.
  • Eine breite Diversifikation birgt auch immer die Gefahr, dass ,an Schrott kauft und dann doch höhere Verluste erleidet als gedacht. Diese Aufgabe ist die schwierigste für den Anlageberater bei dieser Strategie.
  • Der langfristige Besitzgedanke muss fest verankert sein, ansonsten werden die zu erwartenden Schwankungen zu Verlustverkäufen führen.
  • Risiken von ETF
    Manipulation der gewählten Indizes
    Handelsdifferenzen zwischen Markt und Marktnachbildung
    Counterpartrisiko bei: Wertpapierleihe, Termingeschäfte, Swopgeschäfte
    Fehlende Liquidität im Markt. Markt zu speziell.
  • Risiken von Fonds/Fondsmanager, die falsch selektieren, die falsch timen oder eine schlechte Strategie verfolgen.
  • Die Kaufprozesse insbesondere bei offenen Immobilienfonds müssen hervorragend und transparent sein. Der Anleger sollte sich noch über die speziellen Risiken von Immobilienfonds informieren. Stichpunkte sind: Bewertung durch Sachverständige nicht durch den Markt, Kostenstruktur, Liquidität, Kreditgestaltung, Eigenkapitalhöhe, ...

Vorteile und Stärken der Lösung

Die Idee, dass man an allen wertvollen Dingen dieser Welt einen winzigen Teil in Besitz hält bringt viel Vertrauen in diese Anlagestrategie. Das Depot kann auch schwanken, aber wertlos kann es nie werden, solange die politischen Rahmenbedingungen (Enteignung) stabil sind. Weitere Vorteile:

  • Der Startpunkt ist nicht entscheidend, sodass zu jedem beliebigen Zeitpunkt begonnen werden kann (Option Smoothing).
  • Beim Wertpapierbesitz sind vom Anleger keine Pflege-, Sicherheits-, Zeit- und Erhaltungsaufwendungen aufbringen.
  • Über Besitz-Wertpapiere kann der Anleger seinen Besitz breiter streuen.
  • Niedrige Kosten für das Management.
  • Mieterträge werden bei Immobilienunternehmen als Dividende ausgeschüttet (Abgeltungssteuer).
  • Der Gold-und Edelmetallanteil sollte in Krisen als Sicherheit dienen können.
  • Ausschüttungen aus Immobilienfonds werden nur gering versteuert.

Renditequellen, Erfolgs- und Messfaktoren

  • Konjunktur weltweit
  • Steigerung der Vermögenspreise (Gold, Immobilien)
  • Rendite aus der dauerhaften Steigerung des Aktienmarktes
  • Rendite aus Zinsen
  • Rendite aus Dividenden
  • Rendite aus Mieten
  • Rendite aus Inflation


Messfaktoren:

  • REX für den Zinsanteil
  • DAX für den Aktienanteil
  • Euro/Dollar für Währungsschwankungen
  • IMX-Entwicklung Mietpreise
  • Inflationsentwicklung
  • Entwicklung Goldpreis

Anleger-Zielgruppe: Für wen ist die Lösung geeignet?

  • Für alle Anleger, die mit Schwankungen Ihres Depotstandes leben können, weil sie sich der Substanz der Werte sicher sind und ihren Liquiditätsbedarf im Griff haben.
  • Für alle Anleger für die „Unternehmen“ einen Sachwert darstellen und die bei Kurs-Schwankungen nicht gleich den nachhaltigen Wert des Unternehmens in Frage stellen.
  • Für alle Anleger, die Unternehmen als Vehikel für gezielten Sachbesitz verstehen.
  • Anleger sollten Verständnis und auch grundsätzliche Kenntnisse für Aktienanlagen besitzen.
  • Für alle Anleger mit einem sehr langen Zeithorizont.
  • Sachwertorientierte Anleger.
  • Für alle Anleger, die gezielt Einkommen in Besitz-Wertpapiere umwandeln möchten.

Erwartungshaltung: Der Wert schwankt zwar nominell, aber die Besitztümer der Welt bleiben weiterhin gleich verteilt. Sie besitzen immer den gleichen Prozentsatz an den Weltwerten.

Die Zielgruppe benötigt bei der Vermögensaufbau-Strategie keine tiefgehenden Erfahrungen und Kenntnisse bei Aktien, weil wir mit den breit gestreuten Anlagen das Einzelrisiko zu vermeiden versuchen. Er sollte jedoch aus der Vergangenheitsentwicklung der ausgewählten Anlage die Schwankungsrisiken verstehen können.

Anlegertypus:
Der Anleger glaubt daran, dass die Märkte langfristig erhalten bleiben.
Der Anleger ist diszipliniert und hat seine Liquidität im Griff.
Der Anleger denkt nicht in nominaler Rendite bzw. absoluter Summe in Euro , sondern in der Größe des Besitzes gegenüber anderen Besitzern.

Auswahl Beratungsmodelle:

Einmalige Beratungsvergütung.

2%

Enthaltene Leistungen:

  • Zielberatung (persönlich oder online)
  • Strategieberatung (persönlich oder online)
  • Risikoprüfung
  • Aufbau und Empfehlung eines zielfokusierten Investmentportfolios

Wählen Sie nun Ihr gewünschtes Beratungsmodell aus

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